Quanten zum Anfassen: QOOOL Sensing auf der Quantum Effects 2026

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Zwei Tage voller Experimente, neugieriger Fragen und spannender Einblicke in die Welt der Quantentechnologien: Am 6. und 7. Oktober 2026 war QOOOL Sensing auf der Quantum Effects in Stuttgart vertreten. Zusammen mit re:edu und der Physikdidaktik der Universität Stuttgart präsentierten wir an einem gemeinsamen Messestand verschiedene Experimente rund um Quantenphysik und Quantensensorik. Im Mittelpunkt standen dabei die im Projekt QOOOL Sensing entwickelten Experimentier- und Sensorlösungen. Ergänzend war auch Hahn-Schickard mit einem eigenen Stand vertreten, an dem ebenfalls Gespräche über das Projekt QOOOL Sensing und seine Entwicklungen stattfanden.

Von klassischer Sensorik zur Quantensensorik

Insbesondere für die zahlreichen Schulklassen bot die Quantum Effects die Gelegenheit, Quantensensorik nicht nur kennenzulernen, sondern selbst auszuprobieren. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Sensoren ging es bei uns am Stand zunächst darum, mit der senseBox eigene Messgeräte aufzubauen und verschiedene Messungen durchzuführen. Daran anschließend führte der Weg weiter zur Frage: Was unterscheidet eigentlich einen Quantensensor von herkömmlicher Sensorik und welche neuen Möglichkeiten eröffnet er?

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In kleinen Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend unterschiedliche Experimente selbst erkunden. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei die QOOOL Kits Fluoro und Magneto:

Mit dem QOOOL Kit Fluoro lässt sich die charakteristische rote Fluoreszenz von Diamanten mit speziellen Defekten untersuchen und damit ein Phänomen sichtbar machen, das eine wichtige Grundlage für NV-basierte Quantensensorik bildet.

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Das QOOOL Kit Magneto ging noch einen Schritt weiter: Der Prototyp nutzt Stickstoff-Fehlstellen-Zentren (NV-Zentren) in Diamanten, um Magnetfelder zu messen. So konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie aus quantenphysikalischen Effekten ein realer Sensor entsteht.

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Wo Quantensensoren ihre Stärken zeigen

Neben der Funktionsweise der Sensoren ging es auch um ihre Anwendungen: Wo werden Quantensensoren heute bereits eingesetzt oder künftig interessant? Welche Größen können sie messen und wo bieten sie Vorteile gegenüber klassischen Sensoren?

Weitere Experimente am Stand ergänzten das Angebot und ermöglichten unterschiedliche Zugänge zu Quantenphänomenen. So konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, beobachten und vergleichen statt Quantentechnologien nur theoretisch kennenzulernen.

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Zwei Tage voller Austausch und Experimente

Neben den Schulklassen kamen wir auf der Quantum Effects mit vielen weiteren Interessierten aus Bildung, Wissenschaft und Industrie ins Gespräch. Gerade für QOOOL Sensing ist dieser Austausch besonders wertvoll: Er zeigt uns, welche Zugänge zur Quantensensorik funktionieren, welche Fragen entstehen und wie sich unsere Experimentiersysteme und Lernmaterialien künftig weiterentwickeln lassen. Wir blicken deshalb auf zwei intensive Messetage mit vielen Experimenten, Gesprächen und neugierigen Fragen zurück. Vielen Dank an alle, die mit uns experimentiert haben und an unsere Projektpartner für die gemeinsame Gestaltung des Messeauftritts!